Styling für die eigenen vier Wände: Welcher Rahmen passt zu welchem Bild?

Donnerstag, 17. September 2015

Allgemeines, Mode & Lifestyle

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Ob Fotos aus der Kindheit, Urlaubsbilder oder favorisierte Kunstdrucke: Bilder, die für uns von Bedeutung sind, benötigen einen gesonderten Platz in den eigenen vier Wänden. Damit sie auf dem Regal oder an der Wand auch richtig zur Geltung kommen, sollte keinesfalls ein schöner Rahmen fehlen. Doch welcher Rahmen ist für welches Bild geeignet?

Bilderrahmen machen die Lieblingsaufnahmen zu einem speziellen Eyecatcher. Ob goldene Rahmen im Barockstil, natürliches Holz oder farbiger Kunststoff: Bilderrahmen sind in facettenreichen Farbgebungen, Materialien und Formaten erhältlich. Die Selektion ist dabei meist gar nicht so einfach.

Im Grunde muss ein Bilderrahmen eine harmonische Verbindung mit dem Bild und auch dem restlichen Interieur eingehen. Sind bereits bunte Wände und Tapeten vorhanden, ist eine einfache weiße oder vergoldete Einrahmung angemessen. Dies trifft vor allem zu, wenn es ein buntes Bild ist, denn durch die einfache Umrahmung wird eine deutlich getrennte Linie zwischen Bildmotiv und der farbigen Wand gezogen und der Fokus auf das Bild gelenkt. Als Unterstützung für das optische Abheben wird ein helles Passepartout in den Rahmen positioniert.

Harmonie durch Holzrahmen in natürlicher Farbtönung

Der traditionelle Rahmen basiert auf einer lasierten oder unbearbeiteten Holzumfassung. Unbearbeitete Holzrahmen wirken überzeugend durch ihre Lebendigkeit und die einmalige Maserung des Materials. Dafür sind Motive mit natürlichen Kolorierungen, z.B. Landschaftsportraits ideal, die diese Farbtönungen wiedergeben. Damit entsteht eine komplette Impression von Harmonie, weil Bilderrahmen und Motiv beinahe eine Einheit bilden. Eine Eintracht formen auch Aquarelle in Pastelltönen in Holzrahmen.

Es kann jedoch auch ein großer Kontrast eine reizvolle Wirkung entfalten. Insbesondere Schwarz-Weiß-Bilder wirken durch einen mehrfarbigen Kunststoffrahmen sehr kreativ. Einen extravaganten Glanz hingegen kann einem Bild durch Gold- und Messingrahmen verliehen werden. Ein wenig Abkühlung bringen dagegen Silberrahmen. Sie stellen einen einfachen, edlen und modernen Look dar.

Spezielles Flair durch antike Rahmen - Passepartouts für den Blickfang

Antike Rahmen sind die beste Aufbewahrung für alte Ölgemälde und Kunstdrucke. Es ist unwichtig, ob dabei barock verzierte Holzfassungen, versilberte Rahmen oder Kupferrahmen mit Patina verwendet werden. Sie alle verleihen jedem Bild eine althergebrachte Anziehungskraft. Antike und angehauchte Goldrahmen bringen auch moderne Kunst gut zur Geltung. Der ungewöhnliche Stil sorgt für ein Augenmerk und bringt frischen Wind in die Wohnung.

Damit Portraits zum Hingucker werden, sollte die Wahl auf ein Passepartout fallen. Die Tönung des Passepartouts sollte idealerweise nicht nur eine Abstimmung des Bildes ergeben sondern deren Grundtöne annehmen. Grau und Blau, also kühle Farben, benötigen in einem Passepartout eine kühle Untermalung. Bildmotive mit einer warmen Farbtönung, z.B. Rot und Orange, werden beim Passepartout durch gleichkommende Tönungen hervorgehoben. Im Regelfall passt zu allen Bildern ein weißes Passepartout. Besitzt das Bild jedoch eine weiße Dominanz, sollte dann jedoch zumindest ein farbiger Bilderrahmen benutzt werden. Ist ein buntes Passepartout vorhanden, kann die Farbe für den Rahmen schwarz, weiß oder metallisch sein. Ansonsten ist die Wirkung für das gesamte Bild aus farbenfrohem Motiv, Passepartout und Rahmen überladend. Packend ist auch eine Mischung diverser Arten von Rahmen und Passepartouts: Dadurch wird eine Bilderwand lebendig und haucht den Lieblingsbildern Leben ein.

Spezielle Bilderrahmen

Als besonderer Bilderrahmen kann der Schattenfugenrahmen bezeichnet werden. Der Einsatz erfolgt immer ohne Bilderglas und nur für Gemälde. Das Bild wird von vorne in den Schattenfugenrahmen eingesetzt und dabei wir zur Leiste des Bilderrahmens ein kleiner Spalt frei gelassen, die Schattenfuge.

Eine hohe Funktionsvielfalt bieten auch rahmenlose Bilderhalter, die oft aus einer gepressten Pappe und einer Deckplatte aus Glas, alternativ mit zwei übereinander liegen Glasplatten angeboten werden. Oftmals werden sie als Wechselrahmen offeriert und sind rückseitig mit einer Wechselmechanik versehen.

Bildmaterial:
© frame (seyed mostafa zamani / Flickr, CC BY 2.0)

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