Trauringkauf - Das kleine Materialien ABC

Donnerstag, 13. März 2014

Ratgeber, Schmuck und Uhren

Eine der wichtigsten Entscheidungen bei den Hochzeitsvorbereitungen ist die Wahl der Trauringe. Diese Wahl fällt nicht jedem leicht - angesichts der schier unzähligen Möglichkeiten, von schlichten Modellen bis hin zu diamant-besetzten Kunstwerken. Vor dem Design muss jedoch zunächst einmal über das Material entschieden werden, aus dem die Trauringe bestehen sollen.

Materialien im Überblick

Dafür ist es wichtig, die gängigsten Materialien und ihre Vor- und Nachteile zu kennen. Schließlich geht es neben dem Preis und Aussehen auch um Faktoren wie Haltbarkeit, Farbbeständigkeit und Stoßfestigkeit bei der Entscheidung für ein bestimmtes Modell.

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In Sachen Trends für dieses Jahr äußert sich der Spezialist für Trauringe MyTrauringStore: „Neben dem klassischen Goldring sind es vor allem Titan und Edelstahl, die als Material für Eheringe immer beliebter werden. Und immer häufiger wird auch Außergewöhnliches nachgefragt: Partnerringe oder Trauringe aus Tungsten oder Keramik beispielsweise liegen aktuell voll im Trend. Auch Palladium oder Platin werden als Materialien beliebter.“ Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Eigenschaften der unterschiedlichen Materialien.

1. Gold

Immer noch eines der beliebtesten Materialien für Trauringe ist Gold. Das Edelmetall ist nicht nur als Investment-Anlage beliebt, es ist gleichzeitig der wohl klassischste Rohstoff für einen Ehering. Wie jedes Edelmetall hat es den Vorteil, rostbeständig zu sein. Allerdings ist Gold in Rohform eher weich und deshalb werden bei der Verwendung in der Schmuckherstellung meist andere Metalle wie Silber, Kupfer oder Zink beigemischt. Um zu erkennen, wie viel Gold in einer Legierung verarbeitet wurde, sind die zu jedem Schmuckstück angegebenen Zahlen wichtig. Von 750 Gold bis 333 Gold gilt: Je höher der Zahlenwert, desto höher der Goldanteil.

2. Weißgold / Rotgold

Weißgold, das in seiner Farbgebung eher silbern als goldfarbig daher kommt, steht inzwischen bei Hochzeitswilligen ebenfalls hoch im Kurs. Dem Grundstoff Gold werden zur Herstellung von Weißgold entfärbende Metalle wie Palladium, Eisen, Amalgam oder auch Silber beigemischt. Ebenfalls im Trend sind Rottöne bei Goldringen. Diese Farbgebung wird durch verstärktes Beimischen von Kupfer erreicht.

3. Tungsten

Wer es etwas experimenteller mag, kann seine Trauringe aus Tungsten fertigen lassen. Dies ist eine Legierung aus einer Wolfram-Carbid-Verbindung, die oftmals durch Gold- oder Silbereinlagen ergänzt wird. Preislich sind Ringe aus der Wolfram-Legierung unschlagbar günstig – vor allem gegenüber reinen Edelmetallen. Der hauptsächliche Vorteil des Materials Tungsten liegt allerdings in seiner hohen Widerstandsfähigkeit: Die polierten Oberflächen von Tungsten-Trauringen gelten als nahezu unzerkratzbar.

4. Palladium

Trauringe aus Palladium stellen eine etwas kostengünstigere Alternative zu Weißgold oder Platin dar. Das Edelmetall stammt aus der Platingruppe und wird neben der Schmuckherstellung unter anderem in Katalysatoren als Ersatz für das teurere Platin verwendet. Trauringe aus diesem Material sind weiß – und die Legierungen bestechen vor allem durch ihre lange Farbbeständigkeit. Außerdem sind die aus Palladium gefertigten Schmuckstücke sehr leicht und für Allergiker als unproblematisch eingestuft.

5. Keramik

Ganz modern sind aktuell Trauringe aus Keramik. Sie sind im Vergleich zu Edelmetall-Modellen oft kostengünstiger, bestechen meist durch eine rein weiße Farbgebung und sind oftmals mit Metallen oder Metalllegierungen kombiniert. Einziger Nachteil: Unter hohem Druck verbiegen sie sich nicht, sondern zerspringen.

Von Gold über Palladium bis Wolfram und Keramik: Die Bandbreite der Materialien für moderne Trauringe ist riesig. Bei der Auswahl sollte man auch die Vorzüge und Nachteile der einzelnen Rohstoffe kennen.

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