Schmucksünden der 90er

Freitag, 22. März 2013

Schmuck und Uhren

So im Nachhinein betrachtet, glänzten die 90er Jahre mehr mit modischen Fehltritten als mit wahren Glamourauftritten. Man denke an grauenhafte Modeverirrungen wie Plateauschuhe, Schlaghosen oder bauchfreie Tops. Davon blieb auch die Schmuckindustrie nicht verschont. Es gab einige Trends, für die man sich heute schämt, wenn man auf seine Jugendfotos blickt. Drei schmucklastige Jugendsünden, die vielleicht schon in Vergessenheit geraten sind, sollen an dieser Stelle noch einmal in Erinnerung gerufen werden.

Tattooketten

Wer kennt sie nicht, die verschnörkelten, schwarzen Plastebänder, die man sowohl am Arm als auch um den Hals tragen konnten. Nach längerem Tragen scheuerten die engen Plastikbänder unangenehm und hinterließen unschöne, roten Striemen an den gequetschten Stellen. Wer insbesondere in den späten 90er Jahren neben Tattookette und -armband auch noch einen Tattooring um den Finger trug, konnte sich mit recht als modisch und en vogue bezeichnen. Denn schließlich trugen fast alle jungen Mädchen die billige Plastikware mit Stolz. Dann doch lieber dezente silberne Halsketten, die den Stil unterstreichen statt aufzufallen.

Bauchketten

BauchkettenEin weiterer Fauxpas der Schmuckwelt entstand mit dem Aufkommen der bauchfreien Mode. Der nackte Bauch erschien den Trägerinnen mit der Zeit zu langweilig, sodass auch dieser mit Schmuck behängt werden musste. Doch bevor die ersten Bauchnabelpiercings sichtbar wurden, versuchte Frau es mit der weniger schmerzhaften Variante, der Bauchkette. Es gab sie mit und ohne Strass, in schlichtem Silber oder knalligem Pink. Wer sich nicht in die bauchfreien Tops traute, der Band sie sich einfach wie einen Gürtel um die Hose oder den Rock.

Affenschaukeln

Der Begriff Affenschaukel sagt der ein oder anderen vielleicht nicht sofort etwas, aber wenn man an die Riesencreolen, auf denen ein kleiner Affe zum Schaukeln Platz finden würde, erinnert, dann dürfte sich so manch einer an seine Jugendsünde erinnern. Jennifer Lopez und andere Stars machten es vor. Creolen mit mindestens acht Zentimetern Durchmesser und diversen Glitzerelementen versehen, baumelten an vielen Ohrläppchen und blieben auch schon mal am Schal oder der Brille hängen. Mittlerweile sind die Creolen wieder geschrumpft und zeugen von mehr Klasse als Masse.

Bildquelle: © Alexandra Bucurescu - pixelio.de

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