Die Bedeutung von Verlobungsringen

Donnerstag, 21. Februar 2013

Schmuck und Uhren

Das Tragen von Verlobungsringen ist ein sehr altes Ritual. Mit dem Tragen wird die Verbundenheit zum gewählten Partner angezeigt. Dem persönlichen Umfeld soll bewusst gezeigt werden, dass die Träger der Ringe bereits “vergeben” sind. Unter verlobungsringe.de lässt sich für jeden Geschmack der perfekte Verlobungsring finden, um sicher zu gehen, dass die schönste Frage der Welt positiv beantwortet wird.

Regionale Tragetraditionen

VerlobungsringOb der Ring an der rechten oder linken Hand getragen wird, ist in den einzelnen Ländern oft sehr unterschiedlich. In Deutschland ist es Tradition, den Verlobungsring links zu tragen. Am Hochzeitstag wird dieser Ring dann während der Trauungszeremonie auf den rechten Ringfinger gesteckt.

Es gibt Länder im südlichen Raum wie auch die Schweiz, da wird der Verlobungsring rechts getragen und dieser wechselt dann bei der Trauung auf die linke Seite.

Fingertradition

Finger sind ebenfalls mit Traditionen verbunden. Im alten Ägypten erlangte der Ringfinger als Liebesfinger seine Bedeutung. Der sogenannte Liebesring wurde bis zur anstehenden Hochzeit auf diesem Finger getragen. Nach der romantischen Anatomie zufolge führt eine Arterie zum Herzen, und da das Herz als Zentrum der Gefühle betrachtet wurde, war es Tradition diesen Finger als Ringfinger zu benutzen. Aufgrund einer Legende glaubt heute noch ein Großteil daran, dass der Ring zerbricht, wenn die Treue zwischen zwei Liebenden gebrochen wird.

Der Ring hat unzählige Traditionen als Schmuckstück

Die Urform des Schmuckes liegt im Ring. Schon früher wurden diesem Schmuckstück geheime ja selbst mystische Kräfte zugeordnet. Es gab bei den Römern Eheringe in Form eines Schlüssels aus Eisen. Die Braut wurde Herrin über den Schlüssel. Das Eisen war ein symbolischer Ausdruck für eine bescheidene und sparsame Lebenseinstellung gepaart mit der von der Braut erwarteten Treue. Für das männliche Geschlecht galt das damals allerdings nicht, ihm war es weiterhin vergönnt, Ausschau zu halten.

Bei den keltischen Völkern waren es Ringe, die aus geflochtenen Gräsern bestanden, die als Symbol der Stammeszugehörigkeit dienten. Bei anstehenden Hochzeiten wurden diese dann verliehen.

Auch als Pfand der Liebe gab es den Ring schon, und zwar bei den alten Germanen. Laut der Nibelungensage von Siegfried und der Walküre Brunhilde haben sich die beiden ewige Treue geschworen, aber Siegfried hat das Gelöbnis dann gebrochen.

Historie der Ringe

Schon im 11. Jahrhundert wurden Verlobungsringe zwischen Liebenden getauscht, das war ein byzantinisches Verlobungsritual. Und seit dem späten Mittelalter gilt, dass auf eine Verlobung auch eine baldige Hochzeit folgt. Mit der Schenkung des Verlobungsringes wurde angekündigt, dass eine Hochzeit in Aussicht ist. Dieser Brauch wurde auch bei heidnisch-römischen Verlobungsfesten zelebriert.

Später im 12. Jahrhundert spielte die Bedeutung des Ringes als Verlobungszeichen eine noch viel größere Rolle. Der oberste Bischof sprach jungen Männern ein Verbot aus, den jungen Frauen nicht zum Spaß einen Verlobungsring anzustecken. Im nächsten Jahrhundert wurde der Verlobungsring dann auch kirchlicherseits in die Hochzeitszeremonien immer stärker eingebunden. Dadurch sollten die Männer zur Treue angehalten werden.

Eine Intensivierung der Bindungskraft der Ringe wurde im 14. und 15. Jahrhundert durch die Einarbeitung eines Goldknotens aus goldenem Draht erreicht. Die ersten Zwillingsringe gab es dann im 15. und 16. Jahrhundert. Das waren zusammen schiebbare Ringe, die einzeln von den Verlobten getragen wurden. Erst zur Hochzeit wurden diese dann zusammengefügt, und die frischgebackene Ehefrau trug ihn von diesem Tag an als Ehering.

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