Fimo Schmuck zum selber machen

Freitag, 7. Dezember 2012

Ratgeber

Fimo ist ein beliebtes Bastelmaterial für Liebhaber der “Fingerfertigkeit”- und das seit vielen Jahren. Ursprünglich wurde die Rezeptur von Käte Kruses Tochter Sophie Kruse für die Herstellung von Puppenköpfen entwickelt. Stattdessen entstand die heute so beliebte Modelliermasse.

Schmuck für Sparfüchse

Modeschmuck aus FimoAls Spartipps für Studenten (natürlich auch andere Bastler) sei erwähnt, dass sich bei Ebbe in der Kasse, für Geschenke zum Geburtstag, zu Weihnachten oder einfach zwischendurch, wunderbar mit Fimo aushelfen läßt. Mit Fimo lassen sich einzigartige, faszinierende Eigenkreationen herstellen. Vom Handschmeichler, Kettenanhänger, Collier, über den Anhänger sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Fimo kann durchaus mit Farbe gemischt werden. Auch das Stempeln funktioniert mit dem Allrounder. Nach dem Aushärten kann Fimo weiter bearbeitet werden, zum Beispiel läßt es sich schnitzen, bestempeln, bohren, schleifen und polieren. Mit buntem Lack oder der Lieblings-Acrylfarbe bemalt, erhält das Kunstwerk seinen letzten Schliff. Hier entstand schon das ein oder andere Meisterstückchen. Vorbilder können etliche der schönsten Ketten und ungewöhnlichsten Charmsanhänger sein.

Herstellung von Schmuckstücken

Das Herstellen von Schmuck ist mit genügend Fantasie oder der richtigen Anleitung sehr einfach.

Für Perlen werden auf einer Fimo-Platte Kreise in der gewünschten Größe ausgestochen. Damit nichts am Ausstecher kleben bleibt, empfiehlt es sich, eine Klarsichtfolie darüber zu legen. Für jede Perle werden zwei gleichgroße Kreise benötigt. Nun wird die Perle mit einem ausgestochenen Kreis “belegt”, danach folgt die zweite Hälfte. Mit einem Modellierwerkzeug werden die Kanten geglättet. Die Kugel wird danach noch einmal “rund gerollt”. Mit einem Stäbchen wird ein Loch einarbeiten und fertig ist die erste Fimo-Perle.

Wer den dazu passenden Armreif gleich mitarbeiten möchte, nimmt ein Stück Fimo. Dieses zu einer Wurst formen und in sich verdrehen. Danach wird dieses gedrehte Würstchen ein bisschen platt geklopft. Wenn es glatt genug ist, kann das Stück mehrere Male durch die Nudelmaschine gezogen werden bis es die gewünschte Stärke erreicht. Nach diesem Arbeitsschritt wird die dünne Fimo Platte zu einem beliebigen Muster zugeschnitten. An den langen Kanten, danach an den kurzen Kanten, wird nun ein Saum umgeklappt, wie beim Nähen. Das ganze Kunststück wird nun um eine Dose gewickelt - für den Halt - und auch so in den Backofen geschoben.

Mit ein bißchen Übung und blühender Fantasie kann hier unendlich erfinderisch gearbeitet werden.

Bildquelle: © Thorsten Schäfer - pixelio.de

Artikel bei Mr. Wong bookmarken Artikel bei Webnews bookmarken Artikel bei Icio bookmarken Artikel bei Folkd bookmarken Artikel bei Yigg bookmarken Artikel bei Digg bookmarken Artikel bei Del.icio.us bookmarken Artikel bei Yahoo bookmarken Artikel bei Google bookmarken Artikel bei Technorati bookmarken

Antworte auf den Beitrag:
"Fimo Schmuck zum selber machen"

CAPTCHA image