Nickel, Palladium, Edelstahl - Allergie gegen Schmuck

Donnerstag, 19. April 2012

Mode & Lifestyle

Allergien kann der menschliche Körper gegen jede Art von Material entwickeln.  Zumeist handelt es sich dabei um chemische, synthetische Stoffe, die der Körper abzuwehren versucht, zum Beispiel Kunststoffe oder verschiedene künstlich hergestellte Metalle und Legierungen, wie sie bei Schmuck aus Edelstahl oder anderen Komponenten verwendet werden.

Vielfach hat zum Beispiel eine Allergie gegen Nickel Reizungen der Schleimhäute oder Hautausschlag verursacht, denen nur schwer beizukommen ist, es sei denn, man entfernt den auslösenden Faktor.

Allergien gegen Metalle

Auch gegen die häufig verwendeten Metalle Palladium und Edelstahl entwickelt der menschliche Körper häufige Allergiereaktionen. Erste Vorsorge dagegen können Allergiemittel aus der Apotheke verschaffen.

Solche Mittel erhält man rezeptfrei in jeder Apotheke, die die Ausschüttung von Allergenen im Körper dämpfen, sodass die Reizreaktion des Körpers abnimmt. Diese sogenannten Histamine bildet der Körper dann, wenn er auf Berührung, Geruch oder eine andere Reizung durch ein eigentlich ungefährliches  Material eine Gegenwehr entwickelt. Bekannt sind dabei vor allem Reaktionen auf natürliche Stoffe wie Pollen, Hausstaub oder Tierhaare.

Metalle allerdings können für den Körper sehr giftige Stoffe enthalten, sodass diese Gegenwehr nicht verwunderlich ist. Vor allem Nickel kann lebensgefährliche Krebsgeschwüre in Lunge und den Atemwegen erzeugen, die durch bloßes Einatmen begünstigt werden oder sich nach Hautkontakt entwickeln. Ähnliche Wirkung zeigt auch Palladium, das zur Gruppe der mit Nickel verwandten Metalle gehört, aber nur selten eine Abwehrreaktion im Körper hervorruft.

Alternativen zu allergieauslösenden Metallen

Eine wirkliche Heilung für Allergien gibt es nicht, wer aber nicht auf das Tragen solchen Schmucks verzichten will, kann sich nach Alternativen umsehen. Mittlerweile wird Nickelschmuck auch kaum mehr angeboten und durch optisch ähnliche Metalle ersetzt oder gar Legierungen für unbedenkliche Metalle benutzt.

Solche Schmuckstücke sind in der Regel dann nicht nur Ringe, Ohrringe, Armbänder und Ketten sondern auch Ösen, Schnallen oder Nieten, wie man sie an einem Hüftgürtel, Taschen, Schuhen oder auch Schlüsselbunden findet.

Damit nach dem Kauf solcher Accessoires nicht wieder die altbekannten Allergieanzeichen auftreten, sollte man vor allem bei sehr günstigem Schmuck oder Schmuckelementen auf die Zusammensetzung der Metalle achten und gegebenen Falls beim Verkaufspersonal nachfragen. Besser, man wendet sich gleich an seriöse Unternehmen, die zertifizierten Schmuck anbieten, da meist nur bei solchen die komplette Zusammensetzung aller Schmuckstücke nachvollziehbar ist.

Oftmals erkennt man nach eingehendem Studium der betreffenden Metalle aber selbst die Merkmale, die ein allergieauslösendes Metall aufweist, zum Beispiel Anlaufen an der Luft, Verformung, Abnutzung oder Kratzer in der Oberfläche, sodass man selbst die Schmuckmetalle aus dem Angebot herausfiltern kann.

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